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Vorsicht Kreditbetrüger unterwegs! PDF Drucken E-Mail

Ripdealfall- Anlage-Immobilienbetrug- Privat Investor -Vorsicht Falle So werden die Anleger abgezockt 20.000.000.000 EUR Betrug jährlich. Schrottimmobilie/ Kreditbetrug/ Dubiose Privat Investoren Dubai/ Finabzbetrüger/ Rip - Deal zahlungskräftige Kunden werden ins Ausland gelockt und durch Lockvögel geködert und abgezockt.

 

 

 

Was sind Rip-Deals?

 

Beim sogenannten Geldwechselbetrug, auch Rip Deal genannt, handelt es sich um ein betrügerisches Devisentauschgeschäft. Die potentiellen Opfer werden von den Tätern meistens über Inserate im Internet oder in einschlägigen Zeitungen und Zeitschriften ausgesucht und telefonisch oder elektronisch (E-Mail) kontaktiert. Die Anzeigen können zu verschiedenen Domänen Bezug haben: Transaktionen von Immobilien, Fahrzeugen, Pferden, Uhren, Schmuck, Kunstgegenständen, usw. oder Übernahme von, oder Beteiligungen an Firmen/ Gesellschaften.

 

Und die Betrüger machen das in der Schweiz?

 

Eine gängige Vorsichtsmassnahme seitens von Betrügern ist es, die Tat selber wenn immer möglich in ein anderes Land als dasjenige des Opfers zu verlegen. Auch im Falle von Rip-Deals wird mit dem zukünftigen Opfer nach der Kontaktaufnahme ein erstes Treffen im Ausland, vorzugsweise in Norditalien (Mailand, Turin), aber auch in Frankreich, den Beneluxstaaten oder Spanien, vereinbart.

 

Wie gehen die Täter an diesen Treffen vor?

 

Bei der ersten Unterredung ist auffällig, dass sich die Täter gar nicht, oder nur am Rande, für das im Inserat erwähnte Objekt, z.B. ein Haus, interessieren, sondern das Gespräch geschickt in Richtung Geldwechsel oder Bartransaktionen lenken. Einladungen zu Hausbesichtigungen schlagen sie in der Regel aus. Im luxuriösen Ambiente von Grand Hotels werden die Opfer mit sehr vorteilhaften Bedingungen zu einer Transaktion geködert, beispielsweise einem Wechselgeschäft für 30000 Franken mit bis zu 30%-igem Gewinn. Dieses Probegeschäft wird von den Tätern mit echtem Geld durchgeführt. Einige Zeit später wird dem Opfer ein weiteres Geschäft vorgeschlagen, das sich nun in erheblich höheren finanziellen Dimensionen bewegt. In der Regel bieten die Täter Schweizer Franken im Tausch gegen Euro an, od er umgekehrt. In seltenen Fällen auch US-Dollars. Das für den Anbieter an sich schlechte Geschäft wird mit illegaler Herkunft der Devisen (Schwarzgeld) begründet. Geht das Opfer auf das vermeintlich lukrative Geschäft ein, wird ihm in der Folge auf vielfältigste Art und Weise sein Geld abgenommen, meist mehrere hunderttausend Franken - in Einzelfällen auch Millionenbeträge.

 

Kann ich davon ausgehen, dass wenn ich einfach aufpasse, ich am Schluss den Betrügern ein Schnippchen schlagen kann?

 

Die Fantasie der Täter kennt keine Grenzen. Diese geht von der Übergabe von Falschgeld bzw. so genannten Facsimile-Noten, über raffinierte Geldkoffer-Umtauschaktionen, sowie mit einzelnen echten Geldscheinen präparierte Papierbündel, bis hin zum einfachen Trickdiebstahl, Raub, usw. Speziell zu erwähnen ist die hohe kriminelle Energie der Täter. In einem Fall wurde ein misstrauisch gewordenes Opfer bei der Geldübergabe erschossen. Im Anfangsstadium eines Rip Deals ist nicht ersichtlich, ob schlussendlich Falschgeld oder Papierschnitzel übergeben werden, oder ob es sich effektiv um ein Geldwäschegeschäft handelt.

 

Gibt es weitere Merkmale, die die Betrüger entlarven könnten?

 

Bei den Tätern handelt es sich hauptsächlich um Fahrende serbo-kroatischer Abstammung (Roma). Am meisten verkehren sie in Italien und Frankreich, aber die wenigsten sind sesshaft. Sie benutzen gerne jüdische, italienische oder arabische Namen. Auch akademische Titel (Dr. Morgenstern, Dr. Granello, usw.) werden benutzt. Ebenso geben sie sich manchmal als arabische Scheichs aus. Sie operieren in Gruppen mit unterschiedlicher Zusammensetzung. Oft sind diejenigen Täter, welche die Geschäfte initiieren, bei der Geldübergabe gar nicht dabei.

 

Warum schreiten die italienischen, spanischen oder lokalen Behörden denn nicht einfach ein und nehmen die Betrüger fest?

 

Die Täter wissen, dass sie sich nach italienischen Recht mit dem Druck von Falschgeld nicht strafbar machen, wenn diese mit dem Aufdruck Fac simile - falso oder Ähnlichem versehen sind. Nach der Tat hat das Opfer, wenn überhaupt, nur Prepaid-Telefonnummern und Falschnamen der Täter, und somit keine stichhaltigen Anhaltspunkte betreffend die Identität der Betrüger. Wegen den verschiedenen internationalen Verflechtungen ist die Strafverfolgung der Täter äusserst schwierig und nur auf dem beschwerlichen Weg der Rechtshilfe möglich. Allein schon die Bestimmung der Zuständigkeit kann ein juristischer Hürdenlauf sein.

 

Ich wurde Opfer eines Rip-Deals. Was soll ich nun machen?

 

Oft kommen die geprellten Personen nach der Tat mit dem Falschgeld in die Schweiz zurück. Im Idealfall sollten die Geschädigten sofort, wenn möglich am Tatort, oder spätestens nach der Rückkehr beim nächsten Polizeiposten Anzeige erstatten. Wenn jemand eine Provision kassiert hat, ist zu beachten, dass der Tatbestand der Geldwäscherei erfüllt ist.

 

Was sind Kreditvermittlungsbetrüge?

 

Kreditvermittlungsgeschäfte scheinen für in Finanznöte geratene Leute meist der einzige Ausweg. Sie bieten selbst denjenigen, die bei Banken als nicht kreditwürdig abgelehnt wurden oder solchen, die lieber noch ein bisschen weniger Zins zahlen möchten, verlockende Aussichten auf schnelle, vorteilhafte Darlehen und Kredite. Allerdings werden vom unseriösen Kreditgeber schnell einmal Vorauszahlungen eingefordert, die in bar beglichen werden müssen, ohne das einem der versprochene Kredit jemals ausbezahlt wird.

 

Wie funktioniert denn überhaupt ein Kredit?

 

Banken und Finanzinstitute gewähren Kredite und Darlehen in einer Vielzahl von Fällen. Dabei klären sie anhand der persönlichen Finanzlage, des Betreibungsregisters und des Zentralen Kreditregisters (ZEK) die Bonität des Antragstellers ab. Je nach Bonität des Antragstellers, Laufzeit und Höhe des Kredites wird ein Zinssatz festgelegt. Ergeben die Abklärungen der Banken oder Finanzinstitute, d ass ein Antragsteller ein hohes Risiko mit sich bringt, den Kredit oder die Zinsen nicht fristgerecht bezahlen zu können, wird er als nicht kreditwürdig eingestuft und erhält kein Geld. Je nach Bank, Finanzinstitut und Art des Kredites oder Darlehens fällt diese Einschätzung unterschiedlich aus.

 

Wie gehen die Betrüger vor?

 

In vielen Fällen befindet sich die kreditsuchende Person in einer finanziellen Notlage und gilt bei seriösen Kreditinstituten als nicht kreditwürdig. Die Betrüger nutzen diesen Umstand aus, indem sie Kredite versprechen, ohne Betreibungsauszüge zu verlangen oder weitere Abklärungen vorzunehmen. Hat der Kunde einmal angebissen, werden Vorauszahlungen fällig, angeblich um in Kreditinstituten im Ausland Gelder auszulösen oder als Einzahlungen in ein Sicherheitsdepot, im Sinne von Eigenkapital. Diese Zahlungen sollen meistens in bar erfolgen. In anderen Fällen versprechen Kreditvermittlungsinstitute eine höhere Summe, als sie von einer Bank nach Abklärung der Risiken gewährt würde. Auch in diesen Fällen folgt jeweils rasch die Aufforderung, Geld zu zahlen. Die Betrüger geben sich oft als Versicherungsvertreter oder andere Vertrauenspersonen aus.

 

Woran kann ich ein solches betrügerisches Angebot erkennen?

 

Die Angebote versprechen Kredite ohne Überprüfung des Betreibungsregisters oder des Zentralen Kreditregisters. Selbst bei schweren finanziellen Notlagen werden Kredite in Aussicht gestellt. Die Höhe der Darlehen und Kredite übersteigt die marktüblichen Grenzen (zum Beispiel: Finanzierung des neuen Hauses mit einer Hypothek bis zu 100% des Hauswertes). Um den Kredit ausbezahlt zu bekommen, sind Vorauszahlungen oder Einzahlungen auf ein Konto, ein Sicherheitsdepot oder dergleichen nötig. Oft weden diese Gebühren über Western Union vom Kreditnehmer einbezahlt - Vorsicht, hier kommt man nicht wieder an sein Geld. In den meisten Fällen werden Bargeldzahlungen verlangt, da es unkompliezierter ist einen direkten Bezug später nachzuvollziehen.

 

Ich brauche aber unbedingt einen Kredit. Wie kann ich mich noch vor Betrügereien in diesem Zusammenhang schützen?

 

 

Angebote und ihre Vermittler immer detailliert abklären. Im Zweifelsfall sich bei Banken oder bekannten Finanzinstituten informieren. Sich in finanziellen Notlagen zuerst an die lokalen Budgetberatungsstellen wenden.

 
Gerne können Sie hierzu auch Kontakt zu uns aufnehmen.
Durch das Nachprüfen von Personen und Firmen erspart man sich eine Menge Ärger und Kosten.
 
 
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